Glück gehabt

So kurz vor dem Ende seines Leben macht man gerne mal einen Rückblick auf sein Leben.
Das mit dem Ende ist nicht dringlich gemeint. Es können noch 5, 10 oder gar 20 Jahre sein die ich euch auf den Sack gehe…  ;-)
Wenn ich nicht noch so eine blöde Krankheit (COPD) bekommen hätte  :motz: könnte ich mein Alter genießen.

Mein Leben hatte viele Höhen und Tiefen, glückliche und traurige Momente: Wie wohl bei jedem…
Manchmal war das Essen knapp. Ich kann aber nicht direkt sagen, dass ich Hunger gelitten hätte:
Mal habe ich einen dicken Mercedes oder BMW gefahren, mal einen billig erstandenen gebrauchten Mazda,

Zu der Zeit mit dem Mazda gibt es eine kleine Anekdote:
In der Zeit war ich aktiv mit CB-Funk. Da wir dann irgendwo standen – auf einem Berg meistens – konnte man den Leuten am Funk ausserhalb des engeren Kreises ja die dollsten Dönnekes erzählen:
So erzählte ich einer jungen Dame mal im Brustton der Überzeugung, ich würde ein ganz dolles Auto fahren. Angestachelt von den Kumpels “bekam” der Mazda noch einen goldenen Tankdeckel. Er hatte zwar einen Tankdeckel, aber die Klappe darüber fehlte. Das war der Grund weswegen wir überhaupt auf den Tankdeckel kamen….  :gruebel:
Ich hatte den Eindruck – der später bestätigt wurde als ich die junge Dame “per Sicht” kennen lernte – dass sie das geglaubt hat und erschüttert war als sie sah, was für eine “Möhre” ich tatsächlich hatte…  :evil:

Naja…. das waren so kleine lustige Episoden.

Heute kriege ich eine kleine Rente die mit Grundsicherung aufgestockt wird.
Meine Schwester hat mir freundlicherweise ein Quad zur Verfügung gestellt (schon länger her).
Aber mit dem komme ich wenigstens so ein bisschen raus und rum.

Was ich eigentlich sagen wollte: bei allem war mir so widerfahren ist, Gutes und nicht so Gutes, bin ich froh, dass ich im Frieden groß und alt geworden bin.
Ich bin nach dem II. Weltkrieg geboren und bisher war alles ruhig. Obwohl es einige bedrohliche Situationen gegeben hat. Und auch schöne Situationen.
Das war, als Deutschland wieder eins wurde. Ohne dass ein Schuss gefallen ist und ohne dass es Tote gegeben hat. DAS war für mich so bewegend, dass ich zu dem Zeitpunkt Tränen in den Augen hatte als ich das im Fernsehen sah:
Ich war ja ein paar Jahre in Berlin und habe die bedrückenden Situation der Teilung hautnah miterlebt.

Vor einiger Zeit hatte ich Gelegenheit mit einem Lastwagen mitzufahren und dabei kamen wir auch an den ehemaligen Grenzanlagen vorbei:
Die sind teilweise aus Denkmalsgründen noch vorhanden.
Aber was habe ich dort oft gestanden mit einem schlechten Gefühl während die DDR-Grenzsoldaten das Auto filzten.  Ich hatte zwar nix zu verbergen und meine Papieren waren auch in Ordnung. Trotzdem !

Wart ihr so im Rückblick mit eurem Leben zufrieden ?

Wo ist Gucky

Huhu… hier bin ich… :winken:
Nachdem ich mich ja bei Facebook verabschiedet habe, konzentriere ich mich auf andere Communitys.

Zuerst wäre da mal dieser Blog auf dem du jetzt gerade bist:
Der ist sozusagen die Zentrale… :idea:

Von hier aus werden die Beiträge geteilt auf:

Google als größte Datenschleuder :-)

Dann natürlich Twitter. Dort sind ja nur in der Länge begrenzte Mitteilungen möglich und meistens bestehen sie aus einem Link auf einen neu geschriebenen Beitrag.

Und dann wäre da noch tumblr

Wer mir noch nicht folgt kann das gerne tun. Ich freue mich !

Eigentlich geht mir das mit facebook etwas leid ab.Aber nicht weil es da so toll ist, sondern weil – wie ich schon erwähnte – alle meine Online-Freunde da sind.
Bei Google habe ich zwar auch einige, aber längst nicht alle sind auch dort:
Aber ich lassen mich nicht erpressen und wünsche den Machern von Facebook Pickel an den Arsch und keine freie Hand zum kratzen. :evil:

Das war es mit Facebook

Ja… das war es für mich mit Facebook. Mir ist damit eine Entscheidung abgenommen worden !
Seit einiger Zeit überlege ich, ob ich mich bei Facebook “verabschieden” sollte.
Etwas hielt mich davon ab.

 

J

Aber jetzt ist das Maß voll !
Ich war dort ja immer als “Gucky Plofre”.
Vor einer Woche oder so erhielt ich eine Aufforderung, meinen echten Namen anzugeben. Weil man hinter Gucky Plofre einen Phantasienamen vermutete.
Nun gut… das ist ein Phantasienamen…  :messias:

Das funktionierte auch ein paar Tage.
Heute erhielt ich wiederum die Aufforderung, meinen richtigen Namen anzugeben.  :gruebel:
Aber mehr als richtig geht nicht ! Und ich solle doch durch senden einer Ausweiskopie nachweisen dass ich wirklich so heiße wie ich angegeben habe.

Naja… nicht so ganz. Es gab die Möglichkeit, neben dem richtigen Namen auch noch einen Spitznamen anzugeben. Und so hieß ich fürderhin “Dirk Gucky Langenscheidt”. Wobei Gucky der Spitzname ist.

Naja…. jedenfalls ist die Entscheidung gefallen.
Ich bin mit den “Bedingungen” nicht einverstanden und das bringe ich dadurch zum Ausdruck, dass ich Facebook den Rücken kehre. Zumindest solange, bis dort wieder annehmbare Bedingungen herrschen.

Bis dahin werde ich bei Google unterschlüpfen…  ;-)
Ich bin dort schon sehr lange. Aber ich habe es nicht intensiv genutzt. Es lief mehr so nebenher. Dabei habe ich viel bei Google.
Sämtliche Fotos vom Smartphone gehen dorthin.
Sollten die mit der gleichen Spinnerei anfangen wie Facebook habe ich noch mehr Ausweichmöglichkeiten… :pfeif:

Bauarbeiten

Im letzten Beitrag berichtete ich über die Fehlstellung eines Verkehrsschild.
Ich verwahrte mich gegen den Verdacht, an dieser Fehlstellung schuldig zu sein. :messias:
Nun rückte ein Bautrupp an um das Schild wieder aufzustellen.
Man sieht es links im Bild auf dem Boden liegen.

Bauarbeiten

Nein… natürlich NICHT ! :lachtot:
Der Anlass ist ein anderer… wie man sieht, liegt da ein Stück Abwasserrohr und DAS ist eingebaut worden.
Ich habe gerade noch mal rausgeguckt. Die sind fast fertig und das Schild steht da wie es stehen soll. Nämlich aufrecht !

Facebook & Moderatoren

Zuerst erzähle ich euch mal was passiert ist und anschließend gebe ich meine Meinung dazu zum Allerbesten.

Ich bin auf Facebook in mehreren Gruppen. Meistens eine Art Städtegruppen rund um meinen Heimatort.
So auch speziell in einer Löhner Gruppe mit dem Namen “Du wohnst schon lange in Löhne wenn…”

Dort schrieb nun eine junge Dame die gerne Parklichter-Gesicht in Bad Oeynhausen werden wollte. Daran ist nix auszusetzen. Oft sucht jemand einige Leute um irgendeine Abstimmung zu pushen. Sei es für Hunde oder Katzen oder wie in diesem Fall für sich selber
Normalerweise stimme ich auch für die/denjenigen ab ! Obwohl andere auch schöne Tiere andererseits auch andere Mütter schöne Töchter haben… ;-)

Aber ihre Aufforderung SIE zu wählen war so kackfrech und als sich eine andere Meinung regte, bügelte sie die hochnäsig ab.
So etwa nach dem Motto: Wählt mich oder haltet die Schnauze ! Natürlich hat sie es nicht SO geschrieben. Aber ich habe es aus ihrem Text so empfunden.
DAS war natürlich “Wasser auf meinen Mühlen”. Ich antwortete und zwar ziemlich drastisch, aber nicht unhöflich.

Dann mischte sich noch jemand ein und ich vermutete ihren Stecher aka Freund, Geliebten wasweissich.
DAS ließ ich auch so verlauten.
Weil er drohte ! Er wäre Moderator und würde die Unterhaltung löschen. Ja… da werde ich gerade. Weil einem Einzelnen der vielleicht noch befangen ist sowas nicht zusteht.
Ob er nun wirklich Kontakt oder nähere Beziehung zu der Dame hatte weiß ich nicht sicher. Aber ich vermutete es ganz stark. Vielleicht wollte er sich auch nur beliebt machen bei ihr.

Naja… Konsequenz war, dass ich ohne Kommentar oder Warnung aus der Gruppe geschmissen wurde.
Dagegen kann ich nix machen. Aber ich finde es sehr verwunderlich:
Dann habe ich mal nach geguckt wer denn da Moderator ist. Hätte ich gleich machen sollen. Der Typ der sich so aufgespielt hat jedenfalls nicht oder nicht mehr… ;-)
Es stand nur der Eigner der Gruppe darin.

Das führt mich zu meiner Einstellung gegenüber Moderatoren:
Es ist ja gängige Praxis. in Foren – und auch Facebook ist eine Art Forum – eine Art Hilfssheriff einzusetzen.
Also es gibt den Gründer und es gibt dann von ihm eingesetzte Moderatoren.
Diese haben die Aufgabe, eine gewisse Ordnung in den Foren aufrecht zu erhalten. Weil der Eigner (Gründer der Gruppe) nicht Tag und Nacht drauf achten kann.
Natürlich habe sie meistens auch die Möglichkeit, Leute zu sperren, aus dem Forum zu entfernen oder Beträge zu löschen..
Davon scheinen einige nach Lust und Laune Gebrauch zu machen. Weil sie keine Ahnung haben. Oder nur Moderator geworden sind, um “Macht” über andere zu haben. :-(

Und natürlich müssen sie Verfehlungen sanktionieren können. Früher ging das über mehrfache Verwarnungen bis eben hin zum Ausschluß. Je nach Schwere des Verstoßes. Aber in meinem Falle gab es weder Verwarnungen und ich habe auch nichts getan. Außer meine Meinung geäussert. Wenn das zum Ausschluß führt, sollte die Gruppe geschlossen werden. Weil sie sinnlos ist !

Ich habe lange Foren jeder Art gemieden. Weil eben jeder Hinz und Kunz dort als Moderator eingesetzt wurde und dann die User drangsalierte und gängelte. Ich denke, dass Moderatoren eine gewisse Reife und Abgeklärtheit haben müssen. Und auch ein gutes Gerechtigkeitsempfinden !

Noch mal Glück gehabt

Jetzt hatte ich ja schon über religiöse Bräuche in meiner früheren Heimatstadt geschrieben. Damals war ich noch ganz begeistert und voll bei der Sache. Heute sehe ich das eher kritisch.
Aber ich bin im Schatten einer Kirche groß geworden wie man auf dem unteren Bild sieht.

Ich wollte euch mal zeigen, wo ich damals gewohnt habe. Das Haus gehörte meinen Großeltern.
Es sieht natürlich heute etwas anders aus. Nicht nur von vorne, sondern auch von hinten. Denn der Eingang zu den Wohnungen lag in einer anderen Straße als die Front des Hauses.

Das Haus in Menden
Das sieht ganz anders aus als damals. Selbst als ich es zuletzt gesehen habe vor vielen Jahren sah es nicht so aus wie jetzt.
Es ist nicht nur farblich verändert, sondern auch baulich etwas.
Damals war es eher grau. Es gab noch keine Balkone und dementsprechend auch nicht die langen Türen/Fenster die zum Balkon führen. Auch die Dachgeschosswohnung ist neu. Also für mich.
Auch der Eingangsbereich wo jetzt unten das Geschäft ist, hat sich im Laufe der Jahre sehr verwandelt.
Früher waren da zwei Geschäfte drin die über eine kurze Treppe zu erreichen waren. Eins rechts, eins links…
Irgendwann war die Treppe weg und die Geschäfte lagen fast ebenerdig.

Wenn mir einer das Bild gezeigt hätte ohne dass ich gewußt hätte wo oder was es ist, hätte ich es nicht als unser ehemaliges Haus erkannt !
Damals wohnten 4 Familien darin. Eine Wohnung im der ereten Etage war bewohnt von meinen Großeltern und die Wohnung im zweiten Stock war bewohnt von meiner Mutter und den zwei Kindern, meine Schwester und ich. Die anderen beiden Wohnungen waren vermietet.

Das Haus von hinten

Drei Häuser vor dem Haus geht eine kleine Straße ab. Die sieht man auf dem Bild.
Das lila Gebäude ist ein Anbau an das Haus. Daneben führt ein langer Hof zu dem Hauseingang. Auch hier haben sich im Laufe der Zeit Änderungen ergeben.
Die kleinen Fenster lagen früher undgefähr in Kopfhöhe und es gab auf dem Anbau auch keine – ich nehmen an – Terrasse.

Der Eingang zum Haus von der Brandstrasse

Eigentlich wollte ich was ganz anderes erzählen.
Aber etwas Lokalkolorit kann nie schaden… ;-)

Ohne mich gäbe das das Haus vielleicht gar nicht mehr,
Was war psssiert ?

Eines Abends – ich kann nicht mehr genau sagen zu welchem Zeitpunkt – saßen wir alle oben rum, Mutter und die Kinder.
Jedenfalls war es Winter und im Ofen in der Stube prasselte ein lustiges Feuerchen. Man darf nicht vergessen, das ist viele Jahre her und damals waren Ofenheizungen noch Standard.

Ich gucke so und auf einmal sehe ich hinter dem Ofen einen braunen Fleck an der Wand. Nanu denke ich. Was ist das denn ?
Um festzustellen was das wohl sein könnte, wollte ich mal drüber reiben. Vielleicht Ruß oder Kohlenstaub:
Aua… heiß, sehr heiß und auch die ganze Wand war sehr warm.
Habe ich natürlich gleich Alarm gemacht !

Dann das Übliche. Feuerwehr gerufen. Die kamen auch und haben erstmal die Wand aufgekloppt.Dann sah man das Malheur. IN der Wand glühte es:
Die Wand bestand nicht aus massiven Steinen, sondern aus Balken mit einer Art Strohfüllung.
Ich war damals noch zu klein um mir darüber Gedanken zu machen. Mir war nie bewußt dass wir in einer Art Fachwerkhaus wohnten. War auch nirgendwo zu erkennen.

Zustande gekommen ist das. weil kurz vorher der Ofen umgesetzt worden war. Von einem Raum in den anderen. Und dann ist der Ofen wohl nicht korrekt an den Kamin angeschlossen worden.Und heißer Rauch und Glut gingen in die Wand… :shock:
Jedenfalls bin ich froh, dass ich das noch rechtzeitig entdeckt habe:
Nicht auszudenken, wenn wir alle schlafen gegangen wären und das wäre in der Nacht als offener Brand ausgebrochen.

Die Fotos sind von meiner Schwester. Die hat sie vor ein paar Jahren gemacht.

Karfreitag in Menden

Karfreitag ist ja fast vorbei.
Trotzdem möchte ich euch ein paar Bilder dazu zeigen.
Sie stammen aus Menden. In dieser Stadt habe ich einen großen Teil meiner Jugend verbracht.
Die Gegend ist überwiegend katholisch geprägt.
Ein Brauch dort ist die Karfreitagsprozession (Kreuztracht)). Diese beginnt an der Pfarrkirche und geht dann über 12 Stationen die durch kleine Häuschen dargestellt werden zur Kirche auf dem sogenannten Kapellenberg. Die liegt in einem Wald und ist auf dem oberen Bild zu sehen.
Darunter der Pfarrer mit dem Jesus-Darsteller der das Kreuz bis auf den Berg zur Kapelle geschleppt hat und dem armen Kerl, den man damals dazu verdonnert hat, Jesus beim Tragen des Kreuzes zu helfen.Mir schwebte der Namen dieses Mannes im Kopf herum. Aber ich konnte ihn nicht “festmachen”. Deswegen habe ich bei Tante Wiki gespickt… ;-)
Ich weiß jetzt nicht, ob das Bild vor oder nach der Prozession entstanden ist ?
Jedenfalls ist das ein paar hundert Meter von der Kirche entfernt vor einer Kneipe.

Karfreitagsprozession

Karfreitag/Jesus